Seibukan goes to Hamburg

Am 13. März 2014, in Hamburg.
Eine kleine, aber feine Delegation (12 Personen) machte sich am Donnerstag Abend auf den Weg nach Hamburg. Nachdem das Hotel direkt auf der Reeperbahn lag, wird es zwei Reiseberichte geben.
Hier der Reisebericht für UNTER 18:
Die Zugfahrt war das 1. Highlight der Reise, da es für viele die erste Fahrt mit einem Liegewagen (NICHT Schlafwagen) war. Morgens wurden wir von Samad abgeholt, fuhren direkt ins Dojo und starteten sofort mit einem ordentlichen Training. Nachdem unser Sensei etwas schwächelte und die Gesichtsfarbe immer blasser wurde, beschloss er kurzer Hand das Nachmittagstraining ausfallen zu lassen. Nach vietnamesischen Essen begaben wir uns in die Stadt zum Sightseeing. Das straffe Programm wurde trotz Schnauferei durchgezogen unter dem Motto „Schlafen können wir zu Hause“!
Vom Jungfernstieg, über den Rathausplatz gings zu Fuß bis in die Deichstraße, wo die Gruppe bereits fertig war. Die Reiseleitung Seiberl erlaubte einen kurzen Stopp für Kaffee und Kuchen. Dann marschierten wir über den Hafen zurück ins Hotel. Zeit zum fein machen blieb nicht, weil nach dem Abendessen die Musicals Rocky und König der Löwen auf dem Programm standen. Nachdem das die erste Phase des Verschnaufens war, nutzten einige die Gunst der Stunde für ein kleines Nickerchen im Theater. Danach wurden wir wieder munter, denn es ging auf die Reeperbahn bis 3 Uhr morgens (Anmerkung der Redaktion: Sensei verabschiedete sich bereits um 1 Uhr!).
Samstag fuhren wir nach einem leckeren Frühstück und kurzer Vorbereitung in der U-Bahn-Station (Kata Wan-tan? Wan-kann? Man-kan?) zum Dojo. Auch einige seiner Schüler durften wir dort kennenlernen. Samad absolvierte mit uns ein Aufwärmtraining der besonderen Art (Soundkarate!). Nach dem Pratzentraining fuhren wir mit ihm nach Ballinstadt, dem Auswanderermuseum Hamburgs. Nach erster Rebellion spaltete sich die Gruppe in Weicheier und Wahnsinnige. Die einen fuhren erschöpft ins Hotel, die anderen liefen durch den alten Elbtunnel. Auch Sensei war voll Elan bei der Strebergruppe, stieß aber dann doch an seine Grenzen… . Am anderen Ufer wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf Hamburgs Skyline belohnt. Abends trafen wir uns mit Samad und unseren neu gewonnenen Freunden im Gröninger, eine der ältesten Brauereien Hamburgs. Bei 2 Fässer (20 l) Bier, die direkt am Tisch angezapft wurden, machten wir fleißig Werbung fürs Sommercamp 2014. Bei Regen gings zurück auf den Kiez. Zwischen 1 Uhr und 3 Uhr fiel die Gruppe ins Bett.
Am Sonntag war um 6:15 Abgang zum Hamburger Fischmarkt. Und wer fehlte?? Sensei! Nach kiloweisem Einkauf von Fisch rockten wir in der Fischhalle ab, wo eine spitzen Band aufspielte. Nach verdientem Frühstück im Hotel fuhren wir an die Elbe, wo wir eine Barkassenrundfahrt starteten. Unter schlechten Wetterbedingungen mit hohem Wellengang bekamen wir Einblick in den Containerhafen und in die Speicherstadt. Nach kurzer Pause in der Kaffeerösterei gingen die mutigsten in den Dungeon – Hamburgs schaurige und gruselige Geschichte wird dort von Schauspielern dargestellt. (Sensei WAR DABEI! Fizi war nicht dabei!). Danach gönnten wir uns noch ein leckeres Abendessen im Schweinske, bevor wir zum Bahnhof aufbrachen. Dort verabschiedete sich Samad mit seinem Sohn. Um 20:30 Uhr wurde die Heimreise angetreten. Mit zweistündiger Verspätung kamen wir in Linz an, wo sich unsere Wege leider trennten.
Reisebericht für ÜBER 18!
Liegewagen – nicht Schlafwagen:
Nach mehrfachen Beschwerden, nach Verspeisen der Mitternachtsjause und nach Aufbrauchen des Biervorrates beschlossen wir uns doch niederzulegen. Sensei erfreute sich an seinem Amarone, was er aber am nächsten Tag beim Training bitter bereute!
Programm nach Rocky auf der Reeperbahn:
Spätestens nach dem Besuch der Boutique bizarre (Fachgeschäft für Erotikartikel,….) waren alle wieder munter. Die Eintrittskarte war der Reeperbahntaler (Kondom). Im Keller kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus! Es gab XXXX und XXXXX, auch XXXX war zu sehen. Auch XXXX war dabei. Die Gruppe spaltete sich diesmal nicht freiwillig vor der Herbertstraße. Die männlichen Teilnehmer MUSSTEN einfach durch. Die weiblichen durften ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Im „Rettungsring“ (einschlägiges Lokal) wurden wir von der Polizei bestens beschützt.
Fischmarkt
Zungenbrecher für alle: „An alle, Aale sind alle!“. Aufgrund eines neuen Mitglieds im Karateverein (FRAUENVERSTEHER), hielt der Vorsatz uns heute zurückzuhalten exakt bis 7:30 Uhr morgens. Es gab Sekt für die Frauen und lässige Musik zum Abtanzen (Danke Helmut, der nur unter Druck seine Leistung bringen kann!)
Heimreise:
Wie bei der Hinfahrt beachtete Abteil Nr. 2 die Bettruhe um 22 Uhr exakt. Abteil Nr. 1 fiel wieder aus der Reihe und steckte einige Verwarnungen ein. Zum Ausklang gab es das eine oder andere Bier. Dieser Spruch begleitete uns das ganze Wochenende: LEIDER GEIL! Es war einfach der Hammer dieses Wochenende!!! Auch die Lachmuskeln wurden dabei ordentlich traininiert!
Danke der durchgehend perfekt organisierten Reiseleitung (Fam. Seiberl) für den gelungenen Hamburg-Aufenthalt und danke an Samad für die nette Gastfreundschaft!
Roland, Michi und Anita
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Christian Ramsebner

Visionär, Gründer und Cheftrainer des ASKÖ Karate Sei Bu Kan Neuhofen.

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